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Mit der Hand Sachen machen!

 

Figuren modellieren und Gefäße herstellen


 

Flow
entsteht, wenn wir so in eine Tätigkeit vertieft sind,
dass wir von ihr völlig absorbiert werden, also uns
selbst und die Welt um uns herum vergessen.

Dies ist vor allem der Fall bei kreativer Arbeit, Spielen
oder Leistungen, die weder zu hohe, noch zu niedrige
Anforderungen an Konzentration und Intellekt stellen.

Eine fokussierte Aufmerksamkeit und ein Abgeschirmt-
sein gegenüber Ablenkungen können so intensiv sein,
dass die Zeit, in welche wir unsere Handlungen und
Erfahrungen gewöhnlich einordnen, kurzerhand mit
vergessen wird.

Alle irrelevanten Wahrnehmungen und Gedanken
werden weggefiltert. Das ist etwas relativ alltägliches,
das wir alle aus eigener Erfahrung kennen.

Flow macht Spaß, es ist eine Optimal-Erfahrung.

 

Für Workshop-Information bitte oben links > Termine + Preise klicken

 
Was geht an einem Kursabend ?
 
bei tontonton wird nicht an der Töpferscheibe gearbeitet,
da dies vom Schwierigkeitsgrad mit dem Spielen eines
Musikinstruments verglichen werden kann undes erst
lange Zeit gewissenhaft geübt werden müsste.
 
Anfänger kommen viel leichter zu schönen Ergebnissen
wenn sie aus der Hand arbeiten. Diese so genannte
Aufbautechnik eröffnet viel mehr Möglichkeiten der Gestaltung.
(Keine Sorge: mit "Würstchen" wird dabei NICHT gearbeitet)
 
Dennoch: normalerweise dauert immer alles länger als man dachte.
In den zwei Stunden des Kurses schafft man als Anfänger ein oder zwei
kleine Gefäße in Müslischalen-Größe, z.B. eine Tasse oder eine halbe Teekanne.
 
Will man z. B. kantige oder gerade Stücke aus Tonplatten herstellen,
müssten diese erst vorbereitet werden und bis zum nächsten Termin vortrocknen.
Dann erst haben sie genügend Festigkeit bekommen und fallen nicht in sich
zusammen wenn man etwas daraus baut.
 
Ein fertig modelliertes Stück muss mindestens zwei Wochen trocknen,
bis es zum ersten Brand (Schrühbrand = 900 °C ) in den Ofen gestellt werden
kann. Der Schrühbrand gibt dem Stück die Stabilität die es braucht 
um das Glasieren zu überstehen.
 
Das Glasieren wird also erst nach dem ersten Brand gemacht, in dem man
das mit Wasser vermischte Glasurpulver in mehreren Schichten mit einem
Pinsel auftupft oder kleinere Gegenstände in die Glasur eintaucht.
 
Nach dem Glasurauftrag wird noch einmal gebrannt (Glattbrand = 1180 °C ),
damit das Glasurpulver zur dünnen Glasschicht ausschmilzt und die Poren
im Ton endgültig verschmelzen.
 
Ein keramischer Brand braucht eine ganze Nacht um auf Hochtemperatur
zu kommen und weitere zwei Tage um abzukühlen.
Selbstverständlich brennt man kein einzelnes Stück, sondern man sammelt
wegen des hohen Energieaufwandes bis man genügend Stücke zusammen
getragen hat. 
Die Kursteilnehmer brauchen sich um das Brennen nicht zu kümmern.
 
Es gibt wörtlich gesprochen unendlich viele verschiedene Möglichkeiten
keramische Oberflächen zu gestalten.
Jede Töpferei spezialisiert sich normalerweise auf einige weinige.
Bei tontonton gibt es eine Palette transparenter und deckender
Glasuren. Außerdem wird eine spezielle Technik vermittelt, mit der man
feine Zeichnungen aufbringen kann.
 
Um ein Stück fertig zu bekommen sind mindestens zwei Kursabende nötig.